Unser Jahr 2018

Kurz vor der Silvesternacht erscheinen überall die Jahresrückblicke und irgendwann blickt man selber auch einmal zurück und schwelgt in Erinnerungen. Und umso länger wir auf das vergangene Jahr schauen, umso mehr wird uns bewusst, dass es ein gutes Jahr war. So viele Erlebnisse und Abenteuer. Dazu aber auch ganz viele neue Erkenntnisse und wunderbare Begegnungen. Dies alles auf den Trails, welche direkt bei uns Zuhause liegen, aber auch auf jenen, die wir auf unseren Reisen unter die Füßen genommen haben.

Natürlich gab auch dunkle Momente. Momente der Trauer und des Schmerzes, in denen es gilt loszulassen und anzunehmen - auch wenn es zuweilen schwierig ist. Doch wenn wir eines gelernt haben dann, dass genau diese Momente auch gelebt werden wollen. Jetzt aber den Kopf nicht hängen lassen...die schönsten Abenteuer im vergangenem Jahr möchten wir mit euch teilen.

Januar:

Am letzten Wochenende im Januar fuhren wir an die holländische Küste. In einem kleinen Ferienhaus finden wir ein wenig Ruhe für uns und zwischen Vorgarten und dem Meer befinden sich die weitläufigen Dünen für eine ganze Menge Lauffreude. Hier noch ein paar Impressionen.

 

Februar

Wir sind immer wieder gerne im Wuppertaler SWANE Café. Hier wartet nicht nur guter Kaffee und fabelhaftes Essen auf die Gäste - auch lockt die Inhaberin Selly jederzeit mit einem bunten Monatsprogramm. Kleine Konzerte, stille Lesungen aber auch Vorträge finden in regelmässigen Abständen statt. Irgendwann fragte Selly uns, ob wir nicht auch mit unseren Bildern und dazugehörenden Geschichten das Publikum in die ferne Welt entführen wollten. Und so hielten wir dort einen unserer ersten Vorträge "Trail the World" und fanden im vollen Café auch ganz viele unserer Freunde und Bekannten wieder.

Daher hier das SWANE Design Café als Tipp für den nächsten Besuch in Wuppertal!

März

Unsere Hometrails! Es ist für uns immer wieder ein Genuss über die bekannten Pfade zu laufen. Wenn wir dabei ganz unverhofft, für uns unbekannte Abzweigungen auf neue Trails finden - noch besser! Und wenn wir diese Leidenschaft mit lieb gewonnenen Menschen teilen können, dann ist es noch einmal schöner. Der März überraschte uns mit einer schneereichen Nacht, welche das Ruhrtal in eine prachtvolle Winterlandschaft verwandelte.

April

Im April veranstalteten wir unser erstes bergisches Trailrunning Camp - ein ganzes Wochenende mit tollen Menschen. Wir haben die Sonne genossen und uns untereinander kennen und schätzen gelernt. Wir haben bis in den späten Abend am Feuer gesessen und über das Leben philosophiert. Wir haben lecker gegessen und ganz viel gelacht. Aber vor allem sind wir zusammen auf Trails unterwegs gewesen. Und das ganz wild mit viel Freude! Es war uns eine Ehre und wir sind erfüllt und glücklich Heim gekommen. Daher ein herzliches Dankeschön an alle TeilnehmerInnen, die uns ihr Vertrauen geschenkt und das Camp erst zu dem gemacht haben, was es schlussendlich war - ein großartiges Wochenende!

Mai

Der Mai war ganz schön voll und während Laura ein paar Wochen auf der Schatzerhütte verbrachte, durfte ich Thomas bei der 230km langen  'Tortour de Ruhr' begleiten. Eine beeindruckende Leistung nonstop, von der Ruhrquelle bis zur Mündung in den Rhein, zu laufen.

Mit dabei war zum ersten Mal meine Kamera, um zu filmen. Herausgekommen ist folgendes Video.

 

Juni

Die Schatzerhütte ist für uns immer ein gewisser Rückzugsort. Ein Ort der Ruhe, der tollen Blicke über die Dolomiten und auch der köstlichen Küche von Franz. Dieses Mal waren wir aber nicht alleine dort, sondern mit wagemutigen Trailläufern, die auf den alpinen Trails wohl ihre große Freude hatten. Wir liefen bei strömenden Regen über triefend nasse Trails und bei Sonnenschein auch mal am Schneefeld vorbei. Und nach diesen Tagen war ganz klar, es wird eine Wiederholung geben. 

Juli

Ende Juli fuhren wir für ein Wochenende ins Kleinwalsertal. Endlich klappte es für uns auch mal, beim Walser-Ultratrail am Start zu stehen. Auch dabei waren besondere Menschen aus unserer Heimat, die dort ihren ersten alpinen Wettkampf gelaufen sind. Die Begeisterung in ihren Augen zu sehen und dann ihren Erlebnissen zu lauschen war ganz großartig. Es gibt jedenfalls neu infizierte Trailläufer, die im nächsten Jahr wieder am Start stehen werden. Und wer neugierig ist, wie wir den Lauf erlebt haben, liest einfach in unserem Blogbeitrag weiter.

August

Im August folgten erst einmal ruhigere Wochen zur Erholung, um dann wieder langsam ins Laufen einzusteigen. Ein geeigneter Zeitpunkt, einmal Zuschauer bei einem SwimRun zu sein. Ein wahrhaftig abwechslungsreicher Sport, bei dem die Athleten immer wieder vom Trail auf die Schwimmstrecke geschickt werden, um dann am anderen Ende des Ufer weiter zu rennen. Ein irrer Spaß, nicht nur für die Sportler, sondern auch für alle Zuschauer. Und während ich das SwimRun-Video dazu aufgenommen habe, hat Christian Siedler wieder einmal für tolles Bildmaterial gesorgt.

September

Der September stand ganz im Zeichen unserer Reise auf die Färöer Inseln und dann nach Island. Es war eine Zeit voller Entdeckungen und ganz neuer Erfahrungen. Obwohl wir auf den Färöer beim Útilív Adventure Festival waren, fanden wir genug Zeit um abzuschalten. Die  Tage draussen geniessen, so viel laufen, wie es Freude macht und die Abende zu zweit ausklingen lassen. Auf Island dann nicht anders, nur noch mehr Kontraste. Diese vielfältige Landschaft und hat uns tief beeindruckt. Natürlich auch hier mehr in unserem Blogeintrag.

Oktober

Im Oktober dann unsere Teilnahme am Abenteuer- und Reisefestival EL MUNDO! Laura kam auf die Idee, sich mit unserem "Trail the World" Vortrag zu bewerben. Und siehe da, wir wurden auserwählt und durften diesen in der ausverkauften Festhalle in Judenburg halten. 

Dabei haben wir so viele wunderbare Menschen kennenlernen dürfen, jeder mit seiner ganz eigenen Geschichte im Gepäck. Alle Vorträge waren in ihrer Art besonders und sehr persönlich - unsere erzählen zu dürfen, war uns eine ganz große Ehre.

(Photocredit: Bernhard Brenner)

November

Noch einmal auf die Schatzerhütte. Wir durften Franz auf seiner Schatzerhütte besuchen. Ganz alleine die Tage dort verbringen, den ersten Schnee in Südtirol geniessen, lecker essen und beim letzten Glas Wein den Sternenhimmel ansehen. Eine gute Zeit und dankbar über genau diese, an diesem guten Ort.

Dezember

Als Finale im diesem Jahr stand eine Reise zum Houffatrail in Belgien an. Noch am Anfang diesen Jahres hätten wir es uns nicht denken können, aber zusammen mit Marc von Bunert Essen hat es geklappt. Wir fuhren zusammen mit über 20 Teilnehmern, frühmorgens am Essener Baldeneysee los, um einen gemeinsamen Tag auf den matschigen Trails feiern zu dürfen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Alex (Sonntag, 06 Januar 2019 07:18)

    Total schöne Bilder und Berichte! Macht Spaß, das zu lesen.

Carsten Brake & Laura Mathiaszyk

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